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als 750 Teilnehmer gingen beim Rheinschwimmen des Kanu-Clubs Unkel ins warme
Wasser
Gregor Schulte kam
gehörig ins Schwitzen. Der Organisationsleiter des Rheinschwimmens, veranstaltet
vom Unkeler Kanu-Club, konnte sich auch am Sonntagmittag vor lauter Anmeldungen
kaum retten. Bis kurz vor dem Start der ersten Staffel um 13.45 Uhr hatten
sich 750 Schwimmer ihre roten und blauen Startbändchen abgeholt.
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Rheinschwimmen-"Experten" unter
sich (von links): Günther Wallraff, Manfred Erdmann und Werner Zimmermann
Irgendwie hatte auch
das Fernsehen Wind von der prominenten Teilnehmerliste bekommen. So gab Günther
Wallraff kurz vor seinem Sprung in den pappwarmen Rhein, gemessen wurden um
die 25 Grad, noch ganz professionell Interviews. "Wir wollen den Rhein gesundschwimmen,
nicht gesundbeten", appellierte der bekannte Journalist. Dennoch ist das Rheinschwimmen
für Wallraff, der zum siebten Mal bei dieser Veranstaltung des Kanu-Clubs
antrat, "kein Wettkampf, sondern eine ungezwungene Sache, bei der nur das
Ankommen wichtig ist." Damit hat der in Unkel ansässige Wallraff schon mal
seine Probleme gehabt. Beim Rheinschwimmen vor drei Jahren schätzte er trotz
Warnung die Strömung falsch ein und prallte mit dem Kopf gegen eine Boje.
"Die Beule war dann nicht so spaßig."
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Die
erste Staffel des Rheinschwimmens, veranstaltet vom Kanu-Club Unkel, ging
wegen des großen Andrangs mit "leichter Verspätung" bei Erpel ins Wasser
Spaß an der Veranstaltung
hatten die meisten der Schwimmer, obwohl Nr. 341 Minuten vor dem Start noch
nervös an einer Zigarette zog. Nr. 151 lenkte beim Start an der Natorampe
mit seiner rosaroten Duschhaube viele Blicke auf sich.
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Ganz sportlich der
Schwimmauftritt von Claudia Reh, CDU-Fraktionsvorsitzende in Linz, und ihrem
Parteifreund, Unkels Bürgermeister Werner Zimmermann. Der ging, ganz parteikonform,
mit einer schwarzen Badehose ins Rheinwasser. "Ich bin ein normaler Schwimmer,
komme immer mit dem Mittelfeld an", bekannte Zimmermann. Und sein Amtskollege
Manfred Erdmann, Bürgermeister von Unkels Partnerstadt Kamen, ergänzte den
"Ehrgeiz" der beiden, "denn nur der olympische Gedanke zählt."
Alles in allem wieder
ein Rheinschwimmen, bei dem alles passte: das Wetter, die Organisation, die
vielen Helfer und natürlich das Vergnügen der Rheinschwimmer.
Text:
(tv)
Fotos: Creativ

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