Sehenswürdigkeit Fronhof

Sehenswürdigkeiten in Erpel

Noch heute ist Erpels Historie im Panorama erkennbar. Trotz starker Zerstörungen in den letzten Kriegsmonaten 1945 im Kampf um die Ludendorffbrücke, die den Südteil des Ortes besonders heimsuchten, konnte der Ort beim Wiederaufbau sein prägendes Bild erhalten. So schmücken die Rheinfront große Wohnbauten der Barockzeit in weitläufigen Gärten. Der bedeutendste Bau ist der ehemalige Fronhof des Kölner Domkapitels mit sechsseitigem Gartenhaus von 1725.

Erpels Historie

Die Entstehung Erpels reicht nach Schätzungen von Historikern auf über 1500 Jahre zurück. In alten Schriftstücken wird der Ort Herpilla, später Erpilla, dann Erpell genannt. Herpilla ist keltischen Ursprungs und bedeutet “wiesenbewachsener Hügel”, gemeint ist die Erpeler Ley. Die Menschen siedelten sich hier an, weil die Ley volle Südlage hat und dadurch die Wiesen das erste Frühjahrsgrün für das Vieh hatten. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Erpel 1072. In diesem Jahr übertrug Erzbischof Anno II. dem neu gegründeten Kloster Grafschaft in Westfalen einen Weinberg “ad Erpelle”. 1130 kam Erpel vom Kölner Erzstift an das Domkapitel, dem unter Zurückdrängung adliger Konkurrenten die Einrichtung einer sogenannten Unterherrschaft gelang. Für die Bewohner ergaben sich dadurch in der Folge Handlungsspielräume, die sie in wirtschaftlicher und verfassungspolitischer Hinsicht zu nutzen verstanden.

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